Neuer Blog-Artikel: Bachblüten für Tiere

Einführung in die Bachblütentherapie für Tiere

von Carolin Caprano

Dr. Edward Bach, ein englischer Arzt, war der Begründer der Bachblütentherapie. Er hatte den Grundsatz, daß alle Menschen von Natur aus glücklich, gesund und zufrieden sind. Dieser Zustand würde anhalten, solange sie in Verbindung mit Ihrer Seele seien.

 

Würde durch bestimmte Lebensumstände und auch durch die Umwelt diese Verbindung zur Seele gestört oder verändert, so käme es dadurch zu negativen Gemütszuständen. Diesen Grundsatz kann man natürlich auch auf unsere Tiere übertragen.

 

Die einzelnen Essenzen der Bachblüten werden aus Blüten von speziellen und wildwachsenden Blumen, Bäumen oder Sträuchern hergestellt und dann ähnlich wie homöopathische Mittel aufbereitet.

Jede Bach-Blüte steht dann für ganz bestimmte (negative) Gemütszustände und kann helfen, diese wieder in Harmonie zu bringen. So wählt man zum Beispiel das Bachblütenkonzentrat "Aspen" für schreckhafte, oft sensible Tiere mit ängstlichem Verhalten. Diese Tiere zeigen eine vage Ängstlichkeit, deren Grund häufig schwer zu bestimmen ist.

 

Die Wirkung der Bachblüten geht also in erster Line speziell auf die Psyche des Tieres, kann aber dabei auch gleichzeitig auf daraus resultierende körperliche Symptome einwirken.

 

Einsatz findet die Bachblütentherapie dann vor allem bei:

  • bei Notfällen
  • zur Vorbeugung gegen Krankheiten
  • bei akuten seelischen Belastungen
  • zur Stützung und Stärkung der inneren Harmonie und des allgemeinen Befindens
  • bei chronischen Beschwerden

Es gibt insgesamt 38 Bachblütenkonzentrate, die aus der Apotheke rezeptfrei bezogen werden können. Nicht nur einzelne Konzentrate, sondern auch fertige Mischungen können dort gekauft werden, denn meist benötigt man mehrere Bachblüten über einen Zeitraum von ein paar Tagen bis hin zu Wochen.

Dazu kommt noch das Kombinationsmittel First Aid (andere Bezeichnungen: Rescue Tropfen, Five Flowers Remedy, Notfalltropfen, Erste Hilfe Tropfen). Es besteht aus 5 Bachblüten. und ist vornehmlich für akute Zustände, wie Stress, Schock oder vor belastenden Ereignissen zu empfehlen.

 

Möchte man eine solche Mischung selbst herstellen benötigt man ein Braunglas-Fläschchen mit Pipette von z.B. 10ml und stilles Wasser (+ evtl. etwas Alkohol zur Konservierung, jedoch nicht bei Katzen). Dann wird jeweils ein Tropfen des entsprechenden Bachblütenkonzentrates in das Fläschchen gegeben. Man kann auch größere Fläschchen nehmen, dann erhöht sich die Menge des Konzentrates proportional. Also auf ein 20ml Fläschchen kommen 2 Tropfen Konzentrat, bei 30ml 3 Tropfen usw.

 

Für eine Bachblütenmischung sollten jedoch nicht mehr als 5-6 Blütenkonzentrate auf einmal kombiniert werden.

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