Neuer Blog-Artikel: pulsierendes Magnetfeld

Wie Magnetfeldtherapie Tieren helfen kann

von Carolin Caprano

 

 

Wenn wir von Magnetfeldern sprechen, müssen wir zum einen in ein natürliches Magnetfeld und zum anderen in künstlich erzeugte unterscheiden.
Den natürlichen Magnetfeldern voran steht das Erdmagnetfeld, auf das z.B. auch unsere Kompasse reagieren. Dieses können wir uns ganz grob als einen „Stabmagnet“ mit Nord- und Südpol vorstellen. Das Erdmagnetfeld beeinflusst dabei das gesamte körperliche und psychische Wohlbefinden von Menschen und natürlich auch Tieren.

Die Grundlage des Magnetismus sind elektrisch geladene Teilchen, wie sie auch in einem Organismus selbst schon (auf atomarer Ebene) vorkommen. Diese Teilchen erzeugen so etwas wie Strom und dadurch gleichzeitig ein elektromagnetisches Kraftfeld. Diese eigene elektromagnetische Energie kann dann auch bei Mangel/Erschöpfung oder Krankheiten durch ein künstlich erzeugtes „therapeutisches“ Magnetfeld wieder positiv beeinflusst werden.

Pulsierende Magnetfeld-Therapie stellt bei regelmäßiger Anwendung eine mögliche Hilfe dar, natürliche Energiestrukturen und den Energiefluss im Körper zu regulieren und das gesundheitliche Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen. Zum Einsatz kommen dabei spezielle „Decken“ mit einem Steuergerät das Impulse erzeugt, die über ein Spulensystem dann durch die Magnetdecke in den Organismus gelangen. Sie dient als Unterstützung vieler therapeutischen Maßnahmen von Tierheilpraktikern, Tierärzten, Tierphysiotherapeuten.    

Zum Einsatz kommt diese alternativmedizinische Behandlungsmethode (die medizinische Wirksamkeit dieses Verfahrens ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen) unter anderem zur Verbesserung der Mobilität von Gelenken und Muskulatur; bei der veterinärmedizinischen Therapie von chronischen und akuten Sehnen-, Gelenk- und Muskelproblemen; bei Nervosität und Verspannungen; zur  Regulierung und Stimulation von Stoffwechselprozessen und vielem mehr. Dabei ist es egal, ob es sich bei dem Patienten um einen Hund, ein Pferd, eine Katze oder ein Kaninchen handelt.
Auch prophylaktisch bei Leistungstieren (z.B. Sportpferden oder –hunden) für Training und Regeneration kann man auf diese Therapieform zurückgreifen.

Wie aber kommt diese Wirkung zustande? Aufgrund eines verbesserten Ionenaustauschs an der Zellmembran soll die Zellspannung optimiert werden, dadurch kommt es zu einem verbesserten Zellstoffwechsel mit erhöhter Energieproduktion.
In ihrer Leistung eingeschränkte Zellen können sich wieder regenerieren und allen ihren Funktionen nachkommen. Zudem können Stoffwechselprodukte aus der Zelle beschleunigt abtransportiert werden. Da die Zelle der Baustein ist, aus dem sich Gewebe, Organe und letztlich ganze Organsysteme aufbauen, kann dadurch so viel Einfluss auf den gesamten Organismus genommen werden.

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